Website Aufbau in vier Schritten – so funktioniert’s
23714
post-template-default,single,single-post,postid-23714,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,select-child-theme-ver-1.0.0,select-theme-ver-4.6,wpb-js-composer js-comp-ver-6.2.0,vc_responsive

Website Aufbau in 4 Schritten

Website Aufbau in 4 Schritten

Website Aufbau in 4 Schritten

Fühlt sich das Thema Website für dich auch wie ein riesiger, unbezwingbarer Berg an, der dich blockiert? Dir ist zwar klar: Als Gesundheitsexperte brauchst du unbedingt eine eigene Website – schließlich willst du bei Google gefunden werden und neue Kunden gewinnen. Bloß: Wie soll deine Website aufgebaut sein? Welche Inhalte müssen drauf? Und: Wo fängst du am besten an?

 

All das hängt von verschiedenen Faktoren ab, deshalb schauen wir uns in diesem Beitrag an,

 

  1. welche Eigenschaften deine Website unbedingt erfüllen muss, um die richtigen Kunden anzuziehen
  2. was du mit deiner Website erreichen willst, also welche Ziele du verfolgst
  3. wen du damit ansprichst (Zielgruppe)
  4. und wie du letztlich den Aufbau deiner Website am sinnvollsten gestaltest

Der Website Aufbau richtet sich nach Zielen und Zielgruppe

 

Der Aufbau deiner Website richtet sich danach, welche Aufgaben sie für dich erfüllen soll und wen du damit ansprechen willst (Zielgruppe). Ein Patentrezept für den Website Aufbau gibt es nicht. Zuallererst musst du dir über deine Positionierung im Klaren sein.

 

Dann entscheidest du,

 

  • welchen Umfang deine Website haben soll – vielleicht reicht ein Onepager (das ist ein Internetauftritt, der sich auf nur einer Seite abspielt, die in verschiedene Abschnitte unterteilt ist), vielleicht brauchst du eine umfangreichere Website, die in die Tiefe geht
  • wie du das Hauptmenü aufbaust und welche Untermenüpunkte du benötigst
  • welche Art(en) von Inhalten du lieferst (Blog, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Vorher-nachher-Fotos, Rezepte, Tutorials, Videos, Podcast, Checklisten …)
  • wie die Customer Journey – die Kundenreise – ablaufen soll (holst du die Leute zum Beispiel zuerst über ein Freebie in deinen Newsletter oder bietest du ein kostenloses Erstgespräch zum Kennenlernen an oder hättest du gerne, dass sie direkt kaufen/buchen …)

»Webtexte mit WOW-Effekt« – Checkliste mit 25 Tipps & Ideen für Webtexte (für deine Website und Blogartikel), die Besucher UND Suchmaschinen begeistern!

Nach dem Download der Checkliste erhältst du auch meinen Newsletter, den ich zwei bis vier Mal pro Monat versende. Davon kannst du dich jederzeit mit einem einfachen Klick abmelden.


Schritt #1: Einfach, klar und verständlich – die wichtigsten Eigenschaften deiner Website

Damit Besucher sich auf deiner Website wohlfühlen, muss sie einfach, klar und verständlich sein.

Einfach bedeutet, dass deine Website übersichtlich und strukturiert aufgebaut sowie intuitiv zu bedienen ist. Als User kommt man mit maximal zwei Klicks zu den wesentlichen Informationen. Du beschränkst dich auf sechs Punkte im Hauptmenü und achtest darauf, nicht allzu viele und verschachtelte Untermenüpunkte anzuführen.

 

Deine Website macht auf den ersten Blick klar, wofür du stehst, was man bei dir bekommt und worauf du dich gegebenenfalls spezialisiert hast. Ich positioniere mich beispielsweise als Texterin für Gesundheitsexperten. Je nachdem, welche Art von Health Coach du bist, bedienst du vielleicht auch ein Nischenthema – hier ein paar Beispiele:

 

  • Hebamme für Hausgeburten
  • Gynäkologin, die sich auf Endometriose spezialisiert hat
  • als Facharzt für Urologie & Andrologie liegt dein Fokus auf Erektionsproblemen
  • du bist Ernährungsberater mit Schwerpunkt TCM oder Ayurveda
  • als Masseurin bist du Expertin für Spannungskopfschmerzen
  • du hast als Physiotherapeutin für Kleinkinder deine Nische gefunden

 

Verständlich ist deine Website dann, wenn sie von deinen Wunschkunden – die wahrscheinlich größtenteils fachliche Laien sind – tatsächlich verstanden wird. Um das zu erreichen, vermeidest du »Fach-Chinesisch«, Bandwurmsätze und Beamtendeutsch. Wenn du Fachausdrücke und Abkürzungen verwendest, erklärst du sie in einfachen, verständlichen Worten. Nutze auf deiner Website die Sprache deiner Kunden, setze Ausdrücke und Formulierungen ein, die sie selbst verwenden – dann fühlen sie sich von dir verstanden, können sich mit dir identifizieren und Vertrauen aufbauen.

 

Was es mit der Sprache deiner Kunden auf sich hat, habe ich im Blogartikel So nutzt du die Sprache deiner Kunden, um neue Kunden zu gewinnen – Beispiel Fitnesstrainer ausführlich und beispielhaft erläutert.

Schritt #2: Definiere Ziele – was soll deine Website für dich leisten?

Bevor du dich an den Aufbau deiner Website machst, musst du festlegen, welche Ziele du mit ihrer Hilfe erreichen willst und welche Aufgaben sie für dich übernehmen soll.

Möchtest du dich als Experte positionieren, der von Fachmagazinen interviewt und als Speaker für Kongresse angefragt wird?

 

Willst du mit deinem Content möglichst viele Besucher auf deine Website bekommen, um als Influencer gut bezahlte Partnerschaften an Land zu ziehen?

 

Vielleicht soll deine Website Produkte, Onlinekurse oder Mitgliedschaften für dich verkaufen?

 

Soll deine Website als Sekretärin fungieren, die die wichtigsten Infos weitergibt und bei der deine Kunden einen Termin vereinbaren können?

 

Was auch immer du vorhast: Eine Website muss immer mehr sein als bloß eine digitale Visitenkarte. Warum das so ist, habe ich in diesem Artikel erläutert.

 

Und »Heutzutage hat jeder eine Website, also brauche auch ich eine« ist weder ein Ziel noch eine geeignete Basis, um deine Website zielführend aufzubauen.

Schritt #3: Lege deine Zielgruppe fest – welche Art von Kunden willst du anziehen?

Hierbei geht es nicht nur um demografische (Alter, Geschlecht, Wohnort, Familienstand) und sozioökonomische (Bildungsstand, Beruf, Einkommen) Merkmale, sondern vielmehr um den gemeinsamen Nenner deiner Wunschkunden.

Welche Wünsche, Träume und Ziele haben sie? Was bewegt sie? Von welchen Problemen, Ängsten, Sorgen und Zweifeln werden sie geplagt? Welche Werte sind ihnen wichtig? Wo stehen sie gerade und was brauchen sie folglich von dir? Kennen sie den Grund für ihr Problem bereits, haben aber noch keine Lösung? Oder wissen sie schon, wie sie es lösen wollen und suchen jetzt nach einem geeigneten Anbieter?

 

Abhängig von den Antworten baust du deine Website auf und bestückst sie mit Content (Inhalten), der deinen Wunschkunden weiterhilft und sie Schritt für Schritt zu dir als richtigem Anbieter führt.

 

Sind sie beispielsweise noch auf einer sehr niedrigen Bewusstseinsstufe, führst du in deinen Website-Inhalten am besten etwaige Gründe, häufige Fehler und Missverständnisse sowie Möglichkeiten, Wege und Lösungen an. Eine niedrige Bewusstseinsstufe bedeutet, dass deine Leser noch gar nicht wissen, welche Ursachen ihrem Problem zugrundeliegen könnten.

 

Wenn sie schon weiter sind, ihnen ihr Problem bewusst ist und sie mögliche Lösungen kennen, stellst du ihnen Content zur Verfügung, der aufzeigt, worauf sie bei der Auswahl achten sollen, welche Vor-/Nachteile Variante A, B und C haben und so weiter.

Zwei unterschiedliche Zielgruppen anhand eines Beispiels

Du zielst als Yogalehrer auf absolute Anfänger ab. Dann sei dir bewusst, dass sie eventuell noch gar nicht wissen, dass Yoga DIE Lösung für ihre Probleme (Unausgeglichenheit, Dauerstress, Unbeweglichkeit etc.) sein könnte und sie schon gar nicht mit Fachausdrücken vertraut sind.

 

Idealerweise greifst du in deinen Websitetexten ihre Schmerzpunkte auf und führst sie so an Yoga – und dich als Yogalehrer – als mögliche Lösung heran. Du leistest sozusagen Grundlagenarbeit, klärst auf, gibst Einblicke, erläuterst Hintergründe: Für wen ist Yoga geeignet? Wie kann Yoga bei Stress helfen? Wie lässt es sich spielend in den Alltag integrieren? Warum verhilft Yoga zu mehr Beweglichkeit? Welche unterschiedlichen Arten von Yoga gibt es? Welche Tools brauche ich, um Yoga ausüben zu können?

 

Richtest du dich als Yogalehrerin hingegen an Fortgeschrittene oder bietest gar Yogalehrer-Ausbildungen an, solltest du ganz andere Inhalte auf deiner Website liefern. Mit den Basics könntest du diese Zielgruppe nicht abholen, weil sie schon viel weiter sind und sich langweilen würden.

 

Die Fragen, die du dir stellen musst, lauten immer:

 

  • Was braucht meine Zielgruppe?
  • Auf welcher Bewusstseinsstufe befinden sich meine Wunschkunden?
  • Womit kann ich ihnen am besten helfen?

Schritt #4: Website Aufbau – diese Seiten und Elemente braucht deine Website auf jeden Fall

 

Deine Website muss unbedingt folgende Seiten haben:

 

  • Startseite
  • Über-mich-Seite / Über-uns-Seite
  • Angebotsseite
  • Kontaktseite
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

 

Im Hauptmenü solltest du dich auf sechs Punkte beschränken, weil es sonst unübersichtlich wird – vor allem dann, wenn jeder Hauptmenüpunkt weitere Untermenüpunkte enthält.

 

Die Startseite

 

Auf deiner Startseite muss auf den ersten Blick erfassbar sein, worum es bei dir geht, was man bei dir bekommt. Am besten »above the fold«, das bedeutet: bevor der User zu scrollen beginnen muss.

 

Hier beantwortest du Fragen wie: Wer bist du? Was machst du? Was bietest du an? Oder auch: Welches Ergebnis dürfen deine Kunden erwarten, wenn sie mit dir arbeiten?

 

Die Startseite heißt übrigens auch Homepage und ist sozusagen die Empfangshalle deiner Website. Den Unterschied zwischen Homepage, Website und Webseite findest du in diesem Artikel.

 

Für die Startseite brauchst du nicht unbedingt einen eigenen Menüpunkt (der fast immer »Home« genannt wird). Die Leute sind mittlerweile daran gewöhnt, dass sich hinter deinem Logo, das sich meist links oder mittig oben befindet, die Startseite verbirgt. Das heißt: Egal auf welcher Seite deiner Website sie sich gerade befinden, wenn sie auf dein Logo klicken, kommen sie zur Startseite. Da du dein Logo ohnehin auf deiner Website präsentierst, sparst du dir damit einen Punkt im Hauptmenü, was es übersichtlicher macht. 

 

Über-mich-Seite oder Über-uns-Seite

 

Zu dieser Seite sagt man auch About-Seite und sie ist eine der am häufigsten geklickten Seiten einer Website. Warum? Weil die Leute wissen wollen, mit wem sie es zu tun haben. Verständlich, oder?

 

Hier gibst du deinen Besuchern die Möglichkeit, dich kennenzulernen, Anknüpfungspunkte zu finden, sich mit dir identifizieren und Vertrauen aufbauen zu können.

 

Weiterführende Informationen zur Über-mich-Seite findest du in diesen beiden Artikeln:

 

Warum deine Über-mich-Seite so wichtig ist wie der richtige Babysitter

 

7 Elemente die deine Über-mich-Seite auf jeden Fall braucht

 

Angebotsseite(n)

 

Je nachdem, was genau du anbietest, hast du eine oder mehrere Angebotsseiten. Die kannst du mit Angebot, Leistungen, Portfolio, Services oder einem relevanten Keyword (= Suchbegriff) wie z.B. »Massage«, »Yogakurse« oder »Geburtsvorbereitung« benennen. Wenn du mehrere Angebote hast, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

 

Handelt es sich um sehr unterschiedliche Angebote, macht es Sinn, diese mittels eigenen Punkten im Hauptmenü zu präsentieren. Zum Beispiel: Klassische Massage und Thai Massage.

 

Bietest du nur klassische Massage an, könntest du unter diesem Hauptmenüpunkt die einzelnen Varianten mit eigenen Untermenüpunkten anführen: Rückenmassage, Ganzkörpermassage, Kopfmassage.

 

Auf meiner Website gibt es aktuell zwei Hauptmenüpunkte zu meinen Angeboten, weil sie sich von der Art der Durchführung gravierend unterscheiden:

 

Unter »Arbeite mit mir« kannst du aus einzelnen Services auswählen (Website texten lassen, Webtexte schreiben lassen, Textcoaching …), für die ich jeweils eigene Untermenüpunkte eingerichtet habe. Hier arbeite ich 1:1 und direkt mit meinen Kunden zusammen – ich texte individuell für sie oder coache sie hinsichtlich ihrer selbstgeschriebenen Texte.

 

Meinen »Onlinekurs« findest du mit einem eigenen Punkt im Hauptmenü – dabei handelt es sich um einen Selbstlernkurs, der online absolviert wird. Die Kunden erarbeiten sich dabei den Text für ihre Über-mich-Seite mithilfe meiner Anleitungen (Videos, Präsentationsfolien, Checkliste, Worksheets) selbst. Das unterscheidet sich drastisch von meinen anderen Dienstleistungen, deshalb habe ich mich dafür entschieden, mein Angebot auf zwei Hauptmenüpunkte zu verteilen.

 

Kontaktseite

 

Nomen est omen – auf der Kontaktseite möchte ich deine Kontaktdaten finden: Adresse, Telefonnummer, eMailadresse, Erreichbarkeit oder Öffnungszeiten und wenn du ein stationäres Business hast, ist natürlich eine Anfahrtsskizze (fürs Auto und Öffis) oder Google Maps sehr hilfreich. 

 

Nicht jeder will angerufen werden – dann lässt du die Telefonnummer einfach weg und bietest stattdessen ein Kontaktformular an, auf dem du auch schon abfragen kannst, wobei dein Interessent unterstützt werden möchte. Wenn du dich für ein Kontaktformular entscheidest, denk daran, auf deine Datenschutzerklärung hinzuweisen und dir die Einwilligung deiner Interessenten dafür einzuholen. 

 

Ich habe das mit dem Satz »Mit dem Abschicken des Kontaktformulars erklärst du dich mit den Datenschutzerklärungen von CommuniCare einverstanden« gelöst. Im Satz verlinke ich direkt auf meine Datenschutz-Seite und das Formular kann erst abgeschickt werden, wenn der Interessent das links vom Satz befindliche Kästchen angehakt hat:

 

Satz zur Einwilligung in meine Datenschutzerklärung unterhalb meines Kontaktformulars

 

Impressum und Datenschutzerklärung

 

Beide sind ein rechtlich vorgeschriebenes Muss für deine Website. Je nach Land, Rechtsform und Berufsgruppe sind im Impressum unterschiedliche geschäftliche Angaben zu machen. Bei der Datenschutzerklärung legst du offen, welche Daten du von deinen Website-Besuchern erhebst und speicherst, wie lange, für welchen Zweck usw. 

 

Eine gute Anlaufstelle hierfür ist der Datenschutzgenerator vom in Berlin ansässigen Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke.

 

Impressum und Datenschutz lassen sich gut im Header oder Footer deiner Website unterbringen – du musst also keine extra Menüpunkte dafür einrichten.

 

Header und Footer

 

Als Header bezeichnet man den Kopfbereich einer Website, also alles, was sich oberhalb des Hauptmenüs befindet. Hier ein Beispiel:

 

Beispiel für den Header (Kopfbereich) einer Website

 

 

Der Footer ist das Gegenstück, also der Fußbereich – er befindet sich ganz unten auf der Website. So sieht das bei mir aus:

 

Beispiel für den Footer (Fußbereich) einer Website

 

 

Header und Footer sind auf allen Seiten deiner Website gleich. Das bedeutet: Ganz egal, auf welcher Seite deiner Website man sich befindet – Kopfbereich und Fußbereich sind auf jeder Seite sichtbar und schauen immer gleich aus.

 

Im Header und/oder Footer lassen sich neben Datenschutz und Impressum deshalb auch sehr gut Buttons zu deinen Social Media Profilen, deine AGB (falls du welche hast), weiterführende Links, ein Link zum Formular für deinen Newsletter, Kontaktdaten (so hat man sie immer auf einen Blick, unabhängig davon, wo auf deiner Website man sich gerade aufhält) und dergleichen mehr unterbringen.

Website – eine never ending story

 

Ich freue mich, wenn dir mein Beitrag hilft, den Aufbau deiner Website in Angriff zu nehmen! Zum Schluss möchte ich dir aber noch was mit auf den Weg geben: Eine Website ist eine never ending story – sie darf und soll sich mit dir entwickeln und verändern!

 

Wenn du Unterstützung brauchst oder den Aufbau deiner Website in Profihände legen möchtest, nimm gerne Kontakt mit mir auf – ich bin gespannt auf dich und dein Business!

Tags:
Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Website stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen