Mein erster Onlinekurs – ich lasse dich hinter die Kulissen blicken
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Über-mich-Seite für Gesundheitsdienstleister – mein erster Onlinekurs

Blick hinter die Kulissen meines ersten Onlinekurses "Über-mich-Seite für Gesundheitsdienstleister"

Über-mich-Seite für Gesundheitsdienstleister – mein erster Onlinekurs

Ich bin gerade dabei, meinen ersten Onlinekurs zu erstellen, der bis 15.6.2020 in der vergünstigten Betaversion erhältlich ist, und bin deswegen unheimlich aufgeregt. Was, wenn’s schiefgeht? Wenn niemand den Kurs kauft? Wenn die Teilnehmer unzufrieden sind? Jetzt mit meinem ersten Onlinekurs rauszugehen ist soweit außerhalb meiner Komfortzone, dass ich nicht gedacht hätte, den Schritt auch tatsächlich zu wagen.

Keine Ahnung, ob das meine Aufregung mildert, aber ich möchte dich heute gerne ein wenig mit hinter die Kulissen nehmen und dir einen kleinen Einblick in den Entstehungsprozess meines Onlinekurses geben.

Dieser Prozess läuft nämlich keineswegs geradlinig, sondern ist mit Höhen und Tiefen, mit Freude und Euphorie genauso wie mit Zweifeln und Ich-lass-es-lieber-doch-bleiben-Gedanken gespickt. Vielleicht helfen dir meine Einblicke ja dabei, für deine eigene Selbstständigkeit das eine oder andere Learning zu ziehen. Oder dir zumindest zu zeigen, dass du nicht der/die Einzige bist, die super aufgeregt und unsicher ist, wenn du vielleicht auch gerade an deinem ersten Onlinekurs arbeitest oder dich sonstwie raus aus deiner Komfortzone wagst.

 

Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, mit einem Onlinekurs an den Start zu gehen?

Natürlich habe ich mir die Frage gestellt, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist, mit meinem ersten Onlinekurs auf den Markt zu gehen.

In den letzten Wochen ist es von überall her – vor allem über die diversen Sozialen Medien – auf uns eingeprasselt: Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, um mit einem Onlinebusiness so richtig durchzustarten. Da die Menschen gezwungen waren, daheim zu bleiben, wurden gefühlt nahezu alle Lebensbereiche auf »online« bzw. »kontaktlos« umgestellt: Schule, Büro, Meetings, Treffen mit Familie und Freunden, Lernen, Weiterbildung, Arztbesuche, Netzwerken, Fitnesstraining, Friseurbesuche (im Do-it-yourself-Verfahren), Physiotherapie, Lebensmitteleinkauf, Restaurantbesuche und vieles mehr.

Für zahlreiche Branchen war das die einzige Alternative: Wenn sie die Umsatzeinbußen durch die erzwungene Schließung ihres Geschäfts auch nur irgendwie abfedern wollten, mussten sie sich rasch andere Lösungen einfallen lassen.

Dieses allerorts rausposaunte »Wann, wenn nicht jetzt?!« erzeugte bei mir anfangs ziemlichen Druck. Und ging mir nach einigen Wochen richtig auf die Nerven. Wenn alle wie die Lemminge in eine Richtung laufen, regt sich in mir automatisch Widerstand.

Also habe ich den Gedanken, jetzt ins Onlinebusiness einzusteigen, schnell wieder verworfen. Zumal es ja auch noch nicht so lange her ist, dass ich meine Nische gefunden habe: Erst im letzten Herbst habe ich entschieden, dass ich mich als Texterin auf Gesundheitsdienstleister fokussieren will und mit Therapeuten, Ärzten, Heilpraktikern, Tiermedizinern, Hebammen, Fitnesstrainern, Yogalehrern, Ernährungsberatern, Optometristen, Masseuren und anderen Health Coaches arbeiten möchte.

Anfang dieses Jahres habe ich übrigens einen Blogartikel darüber geschrieben, warum ich fürs Thema Gesundheit brenne (falls es dich interessiert, wieso ich mich für diese Nische entschieden habe).

 

Geschützter Rahmen für meinen ersten Onlinekurs

Alleine hätte ich es also weiter in die Zukunft verschoben, einen Onlinekurs zu erstellen und anzubieten. Jetzt mache ich es allerdings gemeinsam mit anderen, sozusagen innerhalb eines geschützten Rahmens. Nach geschütztem Rahmen fühlt es sich für mich zumindest an und das macht diesen Schritt raus aus meiner Komfortzone ein wenig leichter.

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Ich bin seit September letzten Jahres im She Preneur Insider Club von Tanja Lenke. Dabei handelt es sich um eine bezahlte Mitgliedschaft in einem Netzwerk selbstständiger Frauen unterschiedlichster Branchen, Herkunft und Altersstufen, deren gemeinsames Ziel es ist, sich ein erfüllendes Business aufzubauen.

Im Insider Club gibt es jedes Quartal eine Challenge und jene für das aktuelle Quartal lautet: Erstelle deinen ersten Onlinekurs! 

Dazu hält Tanja mehrere Webinare ab, in denen sie mit uns erarbeitet, wie wir unser jeweiliges Angebot finden, Struktur und Inhalte festlegen, Content erstellen und den technischen Part eines Onlinekurses gewuppt kriegen. In mehreren Q&A-Sessions steht sie uns Rede und Antwort und in der Facebook-Gruppe helfen wir SHEs uns untereinander, geben Feedback und Input.

Tanja stellt uns ihre Reichweite zur Verfügung und bewirbt unsere Angebote gemeinsam. Was die Sache natürlich unheimlich erleichtert. Nicht, dass deshalb nicht trotzdem meine eingangs erwähnten Bedenken wahr werden könnten.

 

Sichtbarkeit und Reichweite

Aber Sichtbarkeit und Reichweite sind Grundvoraussetzungen, wenn man ein Onlinebusiness aufbauen will. Lilli Koisser hat dazu einen wunderbar inspirierenden, aber gleichzeitig auch ernüchternden Blogartikel geschrieben: Wie du deinen ersten Onlinekurs erstellst – in »nur« 5 Schritten. 

Darin beschreibt sie ihren ungefähr einjährigen Weg und die erforderlichen Schritte bis zur Fertigstellung ihres ersten Onlinekurses »Deine Website als Kundenmagnet« (der übrigens der allererste Onlinekurs war, den ich je absolviert habe und der mich so begeistert hat, dass ich fortan mit dem Onlinekurs-Virus infiziert war).  

Lilli hatte damals mit rund 2.000 Newsletter-Abonnenten schon eine beachtliche Reichweite und trotzdem verkaufte sich der Kurs nicht von selbst. Im Durchschnitt kaufen nämlich nur ca. ein bis zwei Prozent deiner Abonnenten dann auch tatsächlich. Zudem hatte Lilli sich zu der Zeit auch bereits eine große Fangemeinde auf Facebook und Instagram aufgebaut. Das bot ihr zusätzlich Publikum, bei dem sie ihren Kurs anpreisen konnte. Beim ersten Launch konnte Lilli dank ihrer Reichweite ihren Kurs 25 mal verkaufen.

Ich bin von Lillis Abonnenten- und Fan-Zahlen noch weit entfernt. Deshalb bin ich unglaublich dankbar für den geschützen Rahmen des She Preneur Insider Clubs und die Reichweite, die sich mir dadurch eröffnet.

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Zweifel und Vorfreude halten sich die Waage

Die Zweifel bleiben dennoch. In schwachen Momenten denke ich mir, ich bin größenwahnsinnig geworden. Denn üblicherweise durchläuft man noch ein paar andere Schritte, bevor man mit einem Onlinekurs an den Start geht:

 

  • Publikum aufbauen und eMailadressen generieren
  • viel fokussierte 1:1 Arbeit mit Kunden
  • Pakete schnüren und anbieten anstatt für jeden Kunden neu zu kalkulieren
  • mit Kleingruppen arbeiten, z.B. in Workshops

 

Ähem, so ganz habe ich da noch nicht alles durch … 

Andererseits freue ich mich riesig und bin schon total gespannt auf die Teilnehmer meines ersten Onlinekurses, deren Herangehensweise und Feedback.

Ein paar Mal war ich kurz davor, einen Rückzieher zu machen. Weil ich dachte, es nicht innerhalb von Tanjas vorgegebenem Zeitraum zu schaffen. Weil ich Angst habe, dass niemand den Kurs bucht. Weil es eben ein riesiger Schritt raus aus meiner Komfortzone ist.

Aber dann habe ich doch auf den Knopf gedrückt und das Formular abgeschickt (man musste ein Bewerbungsformular ausfüllen, wenn man von Tanjas Reichweite profitieren will und bei der Bewerbeaktion dabei sein möchte).

Von da an gab es kein Zurück mehr und so habe ich vergangenen Freitag meine größte Hürde genommen (zumindest glaube ich, dass das meine größte Hürde ist – aber wer weiß, was da noch alles auf mich zukommt!): Ich habe mich für Digistore24 als Zahlungsanbieter entschieden, dafür alles Notwendige erstellt (Landingpage, Bestellformular, Dankeseite usw.) und zur Freigabe eingereicht.

 

Ein Thema für meinen Onlinekurs finden

Zuallererst musste ich jedoch überhaupt mal ein Thema für meinen Kurs finden. Es sollte nicht zu groß und aufwändig sein, sondern ein »Teilproblem« meiner Wunschkunden lösen.

Aus der Zusammenarbeit mit meinen Kunden weiß ich, dass die Über-mich-Seite für viele eine Art »ungeliebtes Kind« ist, für das ich immer sehr viel Fingerspitzengefühl aufbringen muss. Entweder haben sie schon eine, fühlen sich damit aber nicht wohl und schämen sich sogar ein bisschen dafür. Oder sie schieben es schon eeeeewig vor sich her, endlich ihre Über-mich-Seite zu schreiben (oder schreiben zu lassen).

Vielleicht geht es dir ja ganz genauso. Dann weißt du auch, warum das so ist: Du hast keine Ahnung, was du auf deiner Über-mich-Seite schreiben sollst. Meinst, du hast nichts zu erzählen oder es interessiert deine potenziellen Kunden ohnehin nicht, weil sie ja wegen deiner Leistungen zu dir kommen und nicht wegen dir als Mensch. Na, kommen dir solche Gedanken bekannt vor?

Das Thema für meinen Onlinekurs war also schnell gefunden. Bei der Über-mich-Seite drückt viele der Schuh – gleichzeitig weiß ich, wie immens wichtig sie jedoch gerade für Gesundheitsdienstleister ist. Darum werde ich ihnen in meinem Onlinekurs vermitteln, wie sie eine überzeugende und authentische Über-mich-Seite schreiben, mit der sie sich einerseits selbst wohlfühlen und andererseits die richtigen Kunden anziehen.

 

Einen Onlinekurs zu erstellen ist viel Arbeit

Mein Onlinekurs »Als Gesundheitsdienstleister mit einer überzeugenden & authentischen Über-mich-Seite die richtigen Kunden anziehen« ist bis 15.6.2020 in der Betaversion zu einem vergünstigten Preis erhältlich. An alle, die den Kurs bis zu dem Zeitpunkt gekauft haben, liefere ich an diesem Stichtag per eMail die Kursunterlagen aus.

In der Zeit bis dahin werde ich den Kurs mit Leben befüllen: Videos drehen, Präsentationsunterlagen und Checkliste erstellen, Calendly einrichten, eMail aufsetzen etc.

Um die Bewerbung auf Social Media habe ich mich schon gekümmert: Ich habe Posts samt Bildern für Facebook, Instagram und Pinterest produziert, einen Zeitplan erstellt und die Postings auf den einzelnen Kanälen eingespielt und vorgeplant.

Zwischendurch muss ich mich immer wieder mal selbst zur Ruhe bringen und meine Zweifel beiseite schieben. Was soll denn schlimmstenfalls schon passieren? Dass niemand den Kurs kauft oder dass die Teilnehmer unzufrieden damit sind. Das sind die beiden übelsten Varianten, die mir einfallen. Wobei die erste nicht mal Konsequenzen nach sich zieht, außer, dass ich in dem Fall viel Arbeit umsonst investiert hätte.

 

Deshalb versuche ich’s mit Pippi Langstrumpf zu halten, die im Brustton der Überzeugung gesagt hat:

»Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.«

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