Texte schreiben leicht gemacht – 4 Tipps wie du ins Schreiben kommst
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Texte schreiben leicht gemacht – 4 Tipps um ins Schreiben zu kommen

4 Tipps wie du ins Schreiben kommst

Texte schreiben leicht gemacht – 4 Tipps um ins Schreiben zu kommen

Schreibst du gerne oder geht es dir eher so: »Ich muss meinen Folder texten – wenn ich nur daran denke, dreht sich mir schon der Magen um!« oder »Für meine Website brauche ich noch Texte. Das ist unheimlich kompliziert, da gibt’s so viel zu bedenken – das schaffe ich nie

 

Kommen dir solche Gedanken und Gefühle bekannt vor? Dann liefert dir mein Blogartikel hoffentlich den nötigen kleinen Schubs, den du brauchst, um tatsächlich ins Schreiben zu kommen.

 

Meine vier Tipps sollen dir helfen, dein Mindset zu shiften, denn oftmals stehen wir uns einfach nur selbst im Weg. Damit ist der erste große Schritt getan, um Texte schreiben leicht zu machen.

 

Natürlich kannst du auch die Abkürzung gehen: Suche dir eine professionelle Texterin und lass deine Texte schreiben – dann musst du dich nicht damit »herumschlagen«.

 

Du willst den Weg selbst gehen? Hier sind meine vier Tipps, wie du ins Schreiben kommst – du kannst sie dir auch als Video anschauen:

Tipp #1: Rücke deine Einstellung zurecht

Deine Einstellung, deine innere Stimme, also wie und was du übers Schreiben denkst – das ist es, was dir Bauchschmerzen, feuchte Hände oder eine zugeschnürte Kehle verursacht. Nicht das Schreiben von Texten selbst. Sondern deine Gedanken. Und die hast ausschließlich du in der Hand. Du bestimmst, was du denkst, denn du bist der Regisseur in deinem Kopf. Wenn du negative Gedanken denken kannst, kannst du auch positive denken. Du musst dir dessen lediglich bewusst werden.

 

Versuche von »Ich MUSS die Texte für meine Website schreiben« wegzukommen und diesen belastenden Gedanken durch Folgendes zu ersetzen: »Mit den Texten auf meiner Website kann ich meine Wunschkunden inspirieren, begeistern, überzeugen, sie mitreißen, ich kann etwas mit ihnen teilen, ihnen helfen, sie weiterbringen, ich kann mit meinen Websitetexten steuern, dass die richtigen Kunden zu mir finden

 

Mach dir klar: alles kann, aber nichts muss. DU bist dein eigener Chef. DU entscheidest, wie umfangreich und ausgefeilt deine Texte sind.

 

»Webtexte mit WOW-Effekt« – Checkliste mit 25 Tipps & Ideen für Webtexte (für deine Website und Blogartikel), die Besucher UND Suchmaschinen begeistern!

Nach dem Download der Checkliste erhältst du auch meinen Newsletter, den ich zwei bis vier Mal pro Monat versende. Davon kannst du dich jederzeit mit einem einfachen Klick abmelden.


 

Nimm dir selbst den Druck, indem du dir bewusst machst: Nichts ist in Stein gemeißelt – du kannst deine Website und Blogartikel jederzeit umschreiben. Bei Texten für beispielsweise deine Broschüre ist das anders – wenn die gedruckt ist, kannst du die Texte erst in der nächsten Auflage ändern. Bei dieser Herausforderung kann dir meine 5-Schritte-Technik beim Texten helfen, die ich im nächsten Blogartikel mit dir teile.

 

Tipp #2: Das richtige Setting

Wie, wo und wann schreibst du am liebsten? In welchem Setting fühlst du dich am wohlsten? Wie soll die Umgebung sein? Stören dich Geräusche und lenken dich ab oder brauchst du sie, um dich konzentrieren zu können? Wie steht’s mit Musik oder Radio? Schreibst du lieber von Hand (dann schnapp dir Stift und Papier) oder am Computer? Im Sitzen? Fühlt sich ein ergonomisch geformter Bürostuhl für dich besser an als zum Beispiel jener beim Esstisch? Findest du es vielleicht sogar am bequemsten, bäuchlings im Bett zu schreiben oder im Schneidersitz am Sofa mit Laptop auf deinem Schoß? Wann schreibst du am liebsten? Bist du ein Earlybird oder eine Nachteule oder ist nachmittags deine beste Zeit? Brauchst du Tageslicht, helle Beleuchtung oder darf es auch schummrig sein?

 

Du merkst schon: Es gibt unzählige Varianten – probiere einfach verschiedene Konstellationen durch, du findest bestimmt das für dich richtige Setting.

 

Ich verrate dir mein persönliches Lieblings-Setting zum Schreiben von Texten:

 

Im Idealfall starte ich direkt mit dem Texten in den Tag, wenn mein Kopf noch klar und »leer« ist. Das bedeutet: Bevor ich irgendetwas anderes mache (eMails oder WhatsApp-Nachrichten lesen, auf Pinterest stöbern, in Facebook oder auf Instagram scrollen, mich den unzähligen kleinen, unwichtigen Dingen zuwenden, die auch erledigt werden sollten …) öffne ich das entsprechende Word-Dokument und fange an zu schreiben. Alle anderen Programme bleiben geschlossen – außer ich muss für den jeweiligen Text noch etwas recherchieren. Mein Smartphone ist auf lautlos gestellt.

 

Ich brauche absolute Ruhe, um mich konzentrieren zu können. Musik stört mich, Radio (die Moderatoren!) lenkt mich ab, Geräusche vor der Tür bringen mich aus dem Konzept (die kann ich erst ausblenden, wenn ich im »Flow«-Zustand angelangt bin und das Schreiben wie von selbst geht). Die Geräuschkulisse des gegenüber im Park liegenden Kindergartens UND Spielplatzes (jaaa, gleich doppelt gemoppelt …) hat mich anfangs an den Rand des Wahnsinns getrieben. Mittlerweile habe ich sie offensichtlich in meine »Festplatte« integriert – ich höre sie nicht mehr. Zumindest nicht bewusst. Meist stutze ich mittags, weil da auf einmal etwas anders ist: Es ist ruhig, weil die Kiddies Mittagsschlaf halten. 😉

 

Gedanken, Ideen, Satzfragmente und Strukturen kritzle ich gerne handschriftlich auf den Block neben meinem Notebook. Den Text selber schreibe ich allerdings immer am Notebook, das geht mir viel schneller von der Hand.

 

Dazu sitze ich in einem sorgfältig ausgewählten, rückenschonenden Bürostuhl vor meinem Schreibtisch – das monatelange Arbeiten am Esstisch hat mir letztes Jahr einen Bandscheibenvorfall beschert.

 

Wie, wo und wann arbeitest du am effektivsten?

 

Tipp #3: Hör auf dein Bauchgefühl

Klar, es gibt Regeln und Normen für Texte, Satzbau, Storytelling und vieles mehr. Ich finde jedoch: Die oberste Instanz bist immer noch du. DU musst dich mit deinen Texten wohlfühlen. Wenn du das nämlich nicht tust, wirst du nicht damit rausgehen, weil du dich eventuell dafür schämst. Und das wäre nicht im Sinne des Erfinders – was bringen Texte, die alle Regeln erfüllen, das Licht der Welt aber trotzdem nicht erblicken, weil du dich nicht wohl damit fühlst? Eben.

 

Darum empfehle ich dir: Hör beim Schreiben deiner Texte auf dein Bauchgefühl!

 

Tipp #4: Just do it – fang einfach an!

So einfach: Komm ins Tun, fang einfach an, just do it!

 

Ich habe am Anfang meiner Texterlaufbahn gedacht, ich müsste warten, bis mich die Muse küsst oder die Inspiration ereilt. Bloß: Die Muse lässt sich leider viel zu selten blicken und die Inspiration schaut oft in den ungünstigsten Momenten (z.B. unter der Dusche) vorbei. Das hat mich anfangs ab und zu in Bedrängnis gebracht, weil ich ja gewisse Deadlines einzuhalten hatte …

 

Mein Gamechanger seinerzeit war ein Interview mit Nick Cave (australischer Musiker und Schriftsteller), in dem er die Sache mit der Muse angesprochen und damit meinen wunden Punkt getroffen hat. Er meinte sinngemäß: Texten ist ein Job wie jeder andere auch. Ein Job, der zu erledigen ist. Deshalb hat er seine persönliche Routine entwickelt, setzt sich jeden Morgen um 7 Uhr an den Schreibtisch und fängt an zu schreiben. Unabhängig davon, ob er Lust darauf hat oder nicht, ob er gerade inspiriert ist oder nicht. Er tut es einfach. Just do it.

 

Das versuche ich seither auch. Mal gelingt es mir außerordentlich gut, mal weniger. Aber hey: Ich tue es einfach!

 

Dafür habe ich meine persönliche 5-Schritte-Technik beim Texten entwickelt, die ich im nächsten Blogartikel mit dir teile. Wenn du den Blogbeitrag nicht verpassen willst, trage dich am besten in meinen Newsletter ein und du bekommst den Artikel in dein Postfach zugestellt.

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