Schmerzhelferin Bettina Luther im Interview
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»Ich bin EIN Puzzlestück zur Gesundheit« – Interview mit Bettina Luther, Heilpraktikerin für Psychotherapie

Schmerzhelferin Bettina Luther ist Heilpraktikerin für Psychotherapie

»Ich bin EIN Puzzlestück zur Gesundheit« – Interview mit Bettina Luther, Heilpraktikerin für Psychotherapie

Schmerzen behandeln, die bis jetzt jeglicher Therapie widerstanden haben, ist Bettinas Job. Sie macht das, indem sie Energie-Ungleichgewichte im Körper aufspürt und ausgleicht, also wieder in Balance bringt. Warum sie das kann, weiß sie selbst nicht. Es klappt einfach und das ist die Hauptsache. Meine Tochter (Heuschnupfen) und ich (Nackenschmerzen) können das übrigens aus eigener Erfahrung bestätigen.

 

Bettina hatte immer schon eine Tendenz dazu, anderen zu helfen und zielsicher jene Menschen anzuziehen, denen es (psychisch) nicht so gut geht. Dass sie über spezielle Fähigkeiten verfügt, hat sie schon als kleines Kind bemerkt – zum Beruf hat Bettina ihre Gabe allerdings erst mit Anfang 40 gemacht.

 

»Damals hat man nicht darüber gesprochen, ich komme aus einer sehr bodenständigen Familie«, erinnert sich Bettina. So hat sie sich denn seinerzeit als Tochter eines Rohrreinigers am Gymnasium zwischen all den Kindern aus Akademiker- und Beamtenfamilien nicht wirklich wohl gefühlt und vorübergehend ihre Lockerheit verloren. Was man sich heute gar nicht vorstellen kann, wenn man sie so wie ich live im Gespräch erleben darf.

 

Bettina, erzähl mal: Du hast deine Berufung erst vor einigen Jahren gefunden. Was hast du davor gemacht?

 

Ich habe nach dem Abi eine Tischlerausbildung angefangen und relativ bald wieder abgebrochen. Anschließend wollte ich eigentlich Bauingenieurswesen studieren, habe aber im Endeffekt eine Lehre zur Industriekauffrau absolviert. Die war richtig gut. Und direkt danach habe ich mich selbstständig gemacht.

 

Was ist aus deinen Studiumsplänen geworden?

 

Meine Eltern wollten das nicht so gerne, die hatten Angst, dass ich dann im Ausland hängen bleibe.

 

Bist du denn Einzelkind?

 

Nein, ich habe noch zwei jüngere Brüder, aber ich bin halt das einzige Mädchen und auch diejenige, die kaufmännisch am besten drauf ist – die wollten sich meine Eltern ungern entgehen lassen.

 

Wie meinst du das?

 

Na ja, einerseits der Gedanke: Eine Tochter kriegt bestimmt am ehesten Kinder – Enkel sind super und da muss die Tochter in der Nähe sein, damit die Enkel in der Nähe sind. Und andererseits war mein Vater selbstständiger Handwerker, der sehr kaufmännisch gedacht hat und unglaublich kreativ war, was Ideen für Unternehmensgründungen anging. Meine Mutter sagt immer: »Papa hatte so viele Ideen – wir hätten noch viel mehr Kinder bekommen können.«

 

Welche Idee hatte er für dich?

 

Also die Rohrreinigung in der Nachbarstadt habe ich abgelehnt und auch gegen die Vermietung von Bau-WCs konnte ich mich noch verwehren. Das wollte ich nicht machen. Dann kam er auf die Idee der Baumaschinenvermietung.

 

 

Hier kannst du Bettina im Wordrap erleben:

Damit hast du dich mit Anfang, Mitte Zwanzig als Frau selbstständig gemacht?

 

Genau. Ich hab tatsächlich Minibagger und Dachdeckeraufzüge gekauft und vermietet und hatte gleich mit 24 meinen ersten Gerichtstermin, weil der Kunde den Dachdeckeraufzug kaputt gefahren hat und nicht zahlen wollte.

 

Das klingt wirklich alles sehr sehr bodenständig. Jetzt bist du Heilpraktikerin für Psychotherapie und arbeitest energetisch mit Kinesiologie. Da liegen nicht nur Welten, sondern ein ganzes Universum dazwischen – wie ist es zu dieser gänzlich anderen Ausrichtung gekommen?

 

Ich habe schon als kleines Kind gemerkt, dass ich spezielle Fähigkeiten habe – bloß habe ich das erst im Nachhinein realisiert. Aber ich war bereits relativ früh von Schmerz umgeben. Mein Bruder hatte mit 13 Jahren seinen ersten Hexenschuss. Mein Vater, der als Handwerker sicher 60 Stunden in der Woche körperlich gearbeitet hat, war ständig von Rückenschmerzen geplagt. Wenn der abends nach Hause kam, war er froh, wenn ihm jemand den Rücken massiert hat. Ich habe schon vom Kindergartenalter an immer an irgendeinem Rücken rumgepatscht.

 

Wäre es da nicht naheliegend gewesen, Masseurin oder Physiotherapeutin zu werden?

 

Ja, die Idee hatte mein Vater auch – nicht ganz uneigennützig. Aber das wollte ich nicht. Das war mir zu langweilig. Ich bin ja ein sehr ungeduldiger Typ und muss immer was anderes zu tun haben.

Ich glaube fest daran, dass wir alle grundsätzlich schmerzfrei sind. Auf uns allen landet im Laufe der Zeit so viel »Müll«, dass unsere Gesundheit irgendwann quasi unter einer riesigen Müllkippe zugeschüttet ist. Bei der einen ist die Müllkippe größer, bei der anderen kleiner. Mein Job ist es, deinen Müll abzutragen, so dass deine Gesundheit wieder in voller Pracht zum Vorschein kommen kann.

Bettina Luther

Okay, und wie ging’s dann weiter Richtung Heilpraktikerin und Kinesiologie?

 

Mein Mann ist auch so ein Rückenpatient. Als wir uns vor bald mal 25 Jahren kennengelernt haben, war der schon regelmäßig bei seinem Doktor. Der hatte ein gutes Gefühl in seinen Fingern und wusste wo er drücken muss, um die Spannung rauszunehmen. Das fand ich super interessant und irgendwann habe ich mich gefragt, ob es nicht etwas gibt, was ich da selber machen kann, damit mein Mann nicht alle drei Wochen zum Arzt gehen muss. Durch Zufall war ich auch mal als Begleitperson mit bei einer Kinesiologin und was die machte, fand ich auch total spannend. Ich hab gedacht: »Wir sind hier auf dem Dorf. Bevor ich mit den Kindern wegen jedem Mist zum Arzt fahren muss, wäre es doch cool, wenn ich die Situationen selbst entschärfen könnte.«

 

Ein sehr pragmatischer Ansatz.

 

Genau. Ich wollte da mal reinschnuppern und hab kurzerhand einen Kurs an der Volkshochschule gebucht. Weiter ging’s mit der Heilpraktikerschule in der Nachbarstadt und da ich kein Blut sehen kann, dachte ich: Na dann machst du eben den Heilpraktiker für Psychotherapie – ohne das Ziel, Heilpraktiker zu werden, sondern einfach, um mal was anderes um die Ohren zu haben. Parallel dazu habe ich noch sehr viele Schulungen in Kinesiologie gemacht, die alle Richtung Schmerzlinderung gingen.

 

Wann wurde schlussendlich aus dem eher hobbymäßigen Ansatz mehr?

 

Als mein Mann einen Bandscheibenvorfall hatte und ihm keiner wirklich helfen konnte. Ich war nach all den Schulungen und Seminaren im Bereich Rücken schon ganz gut aufgestellt und habe festgestellt: Okay, ich kann was, was nicht alle können. Nicht nur aufgrund der Ausbildungen. Meine Interessen, mein Talent … Du machst 40 Jahre vor dich hin, machst dieses, machst jenes – und auf einmal fügt sich alles zu einem Gesamtbild zusammen.

 

Nun behandelst du seit einigen Jahren deine Patientinnen – so viel ich weiß, kommen ja hauptsächlich Frauen zu dir – energetisch mit Kinesiologie. Wie genau gehst du vor? Wie funktioniert das?

 

Was ich mache, ist eigentlich ganz einfach und total simpel: Jeder hat einen Energiekörper um sich herum. Manche Therapeuten sehen den auch – ich sehe den nicht, aber ich kann das spüren.

 

Ist das die Aura? Also ist die Aura der Energiekörper?

 

Ja, ich denke es ist die Aura, die ich spüre. Wobei: Wenn ich teste, ist es nicht unbedingt die Aura, die ich korrigiere … aber es ist so ein Gefühl, als ob der Körper magnetisch ist und wenn ich mit den Händen rangehe merke ich irgendwann, es geht nicht weiter. An diesem Punkt bleibe ich stehen. Und dann habe ich, warum auch immer, anscheinend eine besondere Gabe: Ich kann das, was bremst, auflösen.

Was mich bei meiner Arbeit immer wieder motiviert ist die (Ver)Wandlung meiner Patientinnen, wenn sie endlich ihren Schmerz losgeworden sind.

Bettina Luther

Wie kann ich mir dieses »Auflösen« vorstellen?

 

Das, was bremst, geht durch mich durch und ich fange an zu gähnen. Durch das Gähnen scheine ich diese Energien abzugeben, als ob ich ein physisches Medium bin, das diese Blockaden und Ungleichgewichte rausfiltert. Erstmal gleiche ich so aus und dann geht’s den meisten Leuten schon etwas besser, sie sind entspannter.

 

Sorry für die plumpe Frage, aber: Und das war’s?

 

Nehmen wir das Beispiel Nackenschmerzen – die haben ja eine Ursache: Weil die Menschen die Muskeln hier immer anspannen. Die wenigsten Leute haben Verspannungen am Bauchmuskel – es sind immer Rücken und Nacken, die Schmerzen bereiten. Ich vergleiche das gern mit dem Säbelzahntiger von früher: Wir haben Stress und deshalb spannen wir da hinten die ganze Rückenpartie an. Das hat was mit dem Kampf-Flucht-Reflex zu tun. Wir müssen also zusehen, dass dieser Kampf-Flucht-Reflex – oder der »Säbelzahntiger-Reflex« wie ich ihn nenne – nicht mehr so schnell greift. Wir müssen dem Menschen so weit Entspannung bringen, dass er nicht permanent unter Druck steht.

 

Was kann der »Säbelzahntiger« in der heutigen Zeit sein?

 

Der Säbelzahntiger kann die Schwiegermutter sein, das kann die Arbeit sein, das kann der Chef sein, das kann das dauernd klingelnde Telefon sein. Das ist zwar kein wirklicher Säbelzahntiger, es ist nicht lebensbedrohend, aber es ist trotzdem zu viel für uns.

 

Das bedeutet: Die seelische Komponente ist mit der körperlichen sehr eng verknüpft – gehts der einen Ebene nicht gut, macht es sich auf der anderen bemerkbar. Verstehe ich das richtig?

 

Genau. Und so behandle ich dann: Ich nehme den Menschen den Stress und den Grund für diesen Stress und dadurch verspannen die sich dann nicht mehr so schnell.

 

Wie machst du das? Du wirst ja jetzt nicht die Schwiegermutter oder den Chef zum Schweigen bringen …

 

Das nicht, aber ich kann dich dazu bringen, dass deine Schwiegermutter zwar nicht deine beste Freundin wird, dich das aber nicht mehr so stört. Oder dass du dann imstande bist zu sagen »Hey, jetzt reicht’s aber mal, mach nen Punkt, bis hierhin und nicht weiter!« Das können nämlich auch viele nicht. Ich bringe die innere Sicherheit zurück.

 

Wo oder wann haben wir diese innere Sicherheit verloren?

 

Wir haben im Laufe unseres Lebens immer irgendwelche Erfahrungen gemacht und falsch in unserem Kopf abgelegt – das beginnt schon vor der Geburt. Aus diesen falsch abgelegten Erfahrungen nehme ich den Stress raus. Meist verlangen die Systeme von der frühen Kindheit bis zur Gegenwart Ausgleich. Wenn dieser Stress rausgenommen ist, haben wir eine ganz andere Präsenz. Wir haben nicht mehr dieses Stressempfinden und dann ist die Schwiegermutter auf einmal gar nicht mehr so schlimm, weil die eigentlich nur irgendwas triggert.

Am liebsten arbeite ich mit bodenständigen Menschen, die sich gerne skeptisch fragen dürfen, warum denn bitte meine Arbeit so funktioniert, wie sie funktioniert – solange sie offen und pragmatisch genug sind, die Wirkung meiner Behandlungen zu akzeptieren.

Bettina Luther

Also ist in Wahrheit gar nicht die Schwiegermutter das Problem?

 

Nein. Es liegt nicht an der Schwiegermutter und auch nicht an der Zahnpastatube, die der Mann nicht vernünftig zumacht oder falsch ausdrückt. Es stecken ganz andere Sachen dahinter und ich bringe den Stress da raus, so dass man nicht mehr entsprechend getriggert ist. Ganz zum Schluss sehe ich mir tatsächlich auch noch mal den Körper in den Bereichen an, die schmerzen, ob da noch irgendwas Energetisches dahinter steckt. Und diese energetischen Ungleichgewichte – in unserem Beispiel im Nacken – löse ich auf.

 

In einem Blogbeitrag von dir habe ich gelesen, dass du dazu die Augen schließt und dich auf Zeitreise begibst, um herauszufinden, wo das Ungleichgewicht seinen Ursprung hat, also wo die Ursache liegt.

 

Die Ursachen. Es gibt eigentlich immer mehrere Ursachen.

 

Okay. Die Ursachen. Und die löst du auf, indem du gähnst, deine Augen tränen und deine Nase läuft. Es scheint wirklich so zu sein, wie du es vorhin beschrieben hast: Die blockierenden Energien fließen durch dich hindurch, du leitest sie ab – für deine Patienten ist das ja super angenehmen, die müssen eigentlich nichts tun …

 

Richtig. Wobei ich meine Therapiemethode nicht als alleiniges Heilmittel sehe. Ich glaube, dass es sinnvoll ist, wenn man über seine Themen spricht und dadurch neue Ideen, Impulse und Strategien an die Hand bekommt. Dementsprechend rate ich immer dazu, ergänzend entweder zum Psychologen oder Psychotherapeuten zu gehen. Oder wenn man körperliche Probleme hat, dass man Physiotherapie oder Sport macht. Ich bin mit meiner Methode EIN Puzzlestück zur Gesundheit.

 

Das ist ein wunderschönes abschließendes Statement – vielen Dank fürs Teilen deiner Geschichte und den umfassenden Einblick in deine Arbeitsweise!

Laut Bruce Lipton, dem Begründer der Epigenetik, speichern unsere Körperzellen jede gemachte Erfahrung ab, was wiederum die Ursache für körperliche, geistige und seelische Probleme sein kann. Die Probleme oder Schmerzen machen sich dann bemerkbar, wenn der (unbewusste) innerliche Stress zu groß wird und ein Ventil braucht – das kann innerhalb weniger Wochen sein oder Jahrzehnte dauern.

 

Bettina Luther ist darauf spezialisiert, durch energetische Ungleichgewichte verursachte Schmerzen, bei denen bisher keine Therapie geholfen hat, aufzulösen. Ihre Arbeit funktioniert absolut unkompliziert und auch online (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen), ihre Analysen sind schnell und treffsicher. Nach einer Behandlung fühlt man sich entspannt und ausgeglichen, der Körper regeneriert schneller, das Schmerzempfinden ist massiv runtergefahren und die Leistungen können besser werden (auch die schulischen bei Kindern).

 

Bettina behandelt hauptsächlich Frauen mit Schmerzen im Bereich Kopf, Gesicht, Nacken, Schultern und Rücken. Zur Pollenzeit bietet sie außerdem jedes Jahr ein Heuschnupfen-Special an.

 

Detaillierte Infos zu Bettinas Angeboten findest du auf ihrer Website www.bettinaluther.de – am besten abonnierst du ihren Newsletter, in dem sie nützliche Selbsthilfetipps verrät, Fallgeschichten teilt und auf spezielle Angebote hinweist. Hier kommst du zu Bettinas Facebook-Seite und ihrem Instagram-Account.

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