Sicher ist sicher

Reportage „Sicher ist sicher“

Ferienzeit ist Einbruchszeit. Was Sie vorsorglich unternehmen können, um Ihr Eigenheim zu schützen – genau das habe ich für die Reportage „Sicher ist sicher“ recherchiert.

 

Sicher ist sicher!

Während der Weihnachtszeit kann man gar nicht vorsichtig genug sein – Susanne Lohs hat die wirkungsvollsten Vorsorgemaßnahmen für Sie zusammengetragen.

Weihnachten kann durchaus brandgefährlich sein – im wahrsten Sinne des Wortes nämlich. Aber trockene Tannenzweige und brennende Wachskerzen sind nicht das einzige Risiko. Denn Ferienzeit ist ja bekanntlich (Ver)Reisezeit und damit Sie Ihr Heim in genau dem Zustand wieder vorfinden, wie Sie es zurückgelassen haben, sollte es gut gegen Einbrecher gerüstet sein.

EIN LICHTLEIN BRENNT

Wenn Sie nicht wollen, dass aus brennenden Kerzen auf Adventkränzen und Christbäumen brennende Adventkränze und Christbäume werden, sollten Sie ein paar Dinge beherzigen. So schön Wachskerzen auch sind stellen sie in Kombination mit Kindern, Tieren und trockenen Zweigen eine Gefahrenquelle dar. Deshalb: Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt und nicht bis auf den letzten Zentimeter herunterbrennen lassen. Besprühen Sie den Christbaum täglich mit Wasser und halten Sie für den Fall der Fälle einen Feuerlöscher oder zumindest einen Eimer Wasser bereit. Heutzutage gibt es Feuerlöscher übrigens schon in der Spraydose – klein, kompakt und dennoch sicher. Wer das Risiko lieber komplett ausschalten will, entscheidet sich besser für eine elektrische Weihnachtsbeleuchtung.

ZUTRITT FÜR UNBEFUGTE VERBOTEN!

Der materielle Schaden ist die eine Seite – was für die meisten Betroffenen aber weit schlimmer wiegt ist die Verletzung der Privatsphäre und damit der Verlust des Sicherheitsgefühls, wenn sie Opfer eines Einbruches geworden sind.

Selbst wenn rund 80 Prozent der Einbrüche über Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss erfolgen – auch wer in oberen Stockwerken wohnt, ist vor unbefugtem Zutritt nicht gefeit. Türen werden mit brutalsten Methoden aufgehebelt, Zylinder gezogen oder abgebrochen. Handelsübliche Fenster und Terrassentüren stellen weder gekippt noch geschlossen ein besonderes Hindernis für Profis dar. Unerwünschten Besuchern reicht oft ein einfacher Schraubenzieher, ein Brecheisen oder ein Hammer, um sich Zutritt zu Ihrem Refugium zu verschaffen.

HINTER SCHLOSS UND RIEGEL

Es gibt etliche mechanische Sicherheitsvorkehrungen, um die neuralgischen Punkte Ihres Heimes gegebenenfalls auch nachträglich einbruchsicher zu machen. Sicherheitszylinder und –beschläge, Zusatzschlösser, Panzerriegel und Sicherheitsrosetten für die Eingangstür, absperrbare Fenstergriffe, Fensterstangenschlösser, Pilzzapfenverriegelung sowie Aufhebelsperren für die Scharnierseite von Fenstern und Terrassentüren sind wirkungsvolle Maßnahmen.

LÄSST NICHT NUR LICHT HEREIN …

Auch wenn Sicherheitstüren und Fensterverschlüsse installiert sind, bleiben Glasflächen eine Schwachstelle. Was sich Geschäfte mit großen Auslagen zunutze machen, stellt auch für Häuser und Wohnungen eine gute Alternative dar: Mit speziellen transparenten Folien mutiert einfaches Glas schnell zu regelrechtem Sicherheitsglas. Damit werden sogenannte „Blitzeinbrüche“ – beispielsweise durch Steinwurf – verhindert oder zumindest erschwert. Einbrecher suchen nach einem gescheiterten Einbruchversuch in der Regel schnell das Weite.

ALAAAAAARM!

Besonders präventiv gegen Einbrüche wirken Video- und Alarmanlagen, wie Branko Turudija, Geschäftsstellenleiter der Gantner Sicherheitszentrale in Bregenz, uns verrät: „Günstig platzierte Videokameras sind schon allein durch ihre abschreckende Wirkung ein hervorragender Schutz gegen unerwünschte Eindringlinge. Kommt es dennoch einmal zu einem Schadensfall, ist zumindest alles haargenau dokumentiert.“

Wichtig sei außerdem, dass alle Arten von Gebäude- oder Wohnungssicherung qualitativ hochwertig sind und fachgerecht montiert werden. „Ein Fachmann kann Ihnen von der Beratung vor Ort über die Montage und Inbetriebnahme bis hin zur Einschulung alles bieten“, empfiehlt Turudija deshalb.

BE SMART!

Im Bereich der Gebäudesicherung geht der Trend deutlich Richtung Steuerung via Smartphone. Moderne Video- und Alarmanlagen bieten nicht nur Schutz vor Einbrüchen, sondern ermöglichen auch eine komplette Zutrittsverwaltung und Gebäudeüberwachung. „Die Verwaltung der Alarmanlage, das Öffnen und Sperren von Türen sowie die Alarmüberwachung kann bequem mit dem eigenen Smartphone oder Tablet gesteuert werden – egal von welchem Ort auf der Welt aus“, berichtet Turudija über die neuesten Entwicklungen auf dem Überwachungssektor.

Also wenn das so ist, steht einer Reise während der Ferien ja nichts mehr im Wege!

Text: Susanne Lohs

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