„Königsklasse“ im PEOPLEs Bordmagazin

„Königsklasse“ im PEOPLEs Bordmagazin

Was denn jetzt? Reiner oder Rainer? Ach, am besten lesen Sie einfach selbst, was es mit des Rätsels Lösung auf sich hat …

Königsklasse

Eigens gebrautes Bier, viele Produkte aus der Region und die »Königin der Mehlspeisen« – das erwartet Sie im Brauereigasthof Reiner in Lochau.

Ganz im Sinne eines traditionellen Gasthauses, dessen Geschichte bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht: holzgetäferte Wände, klassische Wirtshausstühle, knarzige Holzböden, Stammtisch und eine – dank extra geschaffenem Barbereich – sehr kommunikative Ausschank. Ob Raucher oder Nichtraucher – in den zwei getrennten Gaststuben findet jeder seinen Platz. Sobald die Temperaturen passen, zieht es viele Gäste ohnehin ins Freie, wo es im lauschigen Gastgarten gleich nochmal besser schmeckt. Stuckzimmer, Grüner Salon und Roter Salon im ersten Stock sind wie geschaffen, um rauschende Feste zu feiern.

»Der Spargel ist bei uns aus der Bodenseeregion und nicht aus dem Marchfeld, weil der Bodensee einfach näher liegt«, verdeutlicht Wirt Philipp Rainer seine Auffassung von Regionalität. Seit er das Reiner im Frühling 2007 als Pächter übernommen hat, gibt’s nach drei Jahrzehnten Pause auch endlich wieder das hauseigene bernsteinfarbene Reiner Bier mit angenehm malziger Note. Passt übrigens perfekt zu den butterzart geschmorten Kalbsbäckle an Rotweinsauce mit Kartoffelpüree und Wurzelgemüse, die wir gegessen haben. Gerne empfehle ich außerdem die Spinatknödel mit zerlassener Butter und Bergkäsespänen – dank sparsamst dosiertem Knoblauch steht einem innigen Tête-à-Tête auch nach deren Genuss nichts im Wege. Die Krönung (zumindest für mich als bekennender Süßschnabel) kam allerdings zum Schluss: die von Inge Rainer zubereitete Kardinalschnitte, für sie die »Königin der Mehlspeisen«. Wahrhaft majestätisch – sowohl optisch als auch geschmacklich!

Wer aufmerksam gelesen hat und sich fragt, ob nun Reiner oder Rainer stimmt: Reiner heißt das Gasthaus, (Philipp) Rainer der Wirt – die Namensgleichheit ist purer Zufall. Das Rezept für die Kardinalschnitte gibt’s übrigens in unserem Buch.

Comments are closed.